Kryptowährungen

Warum Kryptowährung?

Geldscheine und Münzen verlieren immer mehr an Bedeutung. In Italien, Frankreich und den skandinavischen Ländern gibt es bereits ein Bargeldverbot, welches Bargeld-Geschäfte über EUR 1'000.– verbietet. Banken organisieren bis heute den Zahlungsverkehr und stellen die nötigen Systeme zur Verfügung. Immer wenn Geld bewegt wird, sind Banken im Spiel und berechnen den Kunden Gebühren für ihre Dienstleistungen. Desweiteren sind Negativzinsen immer mehr anzutreffen. 

 

Durch das Drucken von neuem Geld und der Inflation werden Waren teurer und das Geld hat weniger Wert. Aktuell sind nur ca. 10% des gesamten Geldes weltweit als Bargeld im Umlauf. Das Vertrauen in den Finanzsektor ist seit der Finanzkrise tief erschüttert. Banken hatten und haben auch heute noch einen schweren Stand. Für viele politische Idealisten ist ein Problem beim aktuellen Bankensystem, dass die Macht über das Geld – und damit über einen beträchtlichen Teil des Eigentums – in den Händen sehr mächtiger Organisationen liegt. 

 

Seit Januar 2009 gibt es eine Alternative zu unserem heutigen Geldsystem: die Kryptowährung – ganz nach dem Motto "be your own bank".

litecoin price

Was ist eine Kryptowährung?

Eine Kryptowährung ist ein digitales Zahlungsmittel, deren Sicherheit durch Kryptographie (Verschlüsselungstechnik) gewährleistet wird. Sie erhalten also kein reales Geld, sondern nur virtuelles, wenn Sie sich Münzen einer Kryptowährung kaufen. Der Handel mit dem digitalen Zahlungsmittel findet ausschliesslich Peer-to-Peer, das heisst von User zu User, innerhalb von wenigen Minuten statt. Somit handelt es sich um keine staatliche Währung, die von einer Zentralbank, einem Staat oder einer Person reguliert wird. Stattdessen werden sie ausschliesslich von Privatpersonen, den sogenannten "Miner", geschürft. Eine Gemeinsamkeit zum Zentralbankgeld ist der Wert: Prinzipiell hat weder der EUR, USD etc. noch eine virtuelle Währung einen tatsächlichen Materialwert. Der Wert entsteht allein durch Angebot und Nachfrage

Sinn und Zweck von Kryptowährungen sind also der bargeldlose, weltweite Zahlungsverkehr innert wenigen Minuten ohne die Abhängigkeit, Aufsicht oder Mitwirkung von Banken und Behörden sowie keine oder geringe Transaktionsgebühren. Kryptowährungen werden auch als das Gold des Internets bezeichnet.

 

Um Internetwährungen nutzen zu können, braucht es einen digitalen Geldbeutel – ein sogenanntes Wallet. Im Gegensatz zum Internet-Banking muss man dabei weder Name noch Adresse eingeben, es besteht nämlich bloss aus zwei Teilen: einer Kontonummer und einem individuellen Code. Ähnlich wie bei einem E-Mail Konto können Münzen einer digitalen Währung innerhalb von Minuten von Person A zu Person B gesendet werden. Die User haben durch ihr eigenes Konto Kontrolle über ihr Vermögen und keine Bank oder Regierung kann das Konto sperren.

Technologie Blockchain

Eine Kryptowährung basiert auf der Technologie der sogenannten "Blockchain" (engl. für Blockkette). Blockchain ist eine dezentrale Datenbank, auf der die gesamten Transaktionen von digitalen Währungen in Blöcke und in chronologischer Reihenfolge  abgesichert und öffentlich einsehbar sind.

 

Dezentral bedeutet, dass dieses Protokoll (Datenbank) nicht auf einem Server oder einem Unternehmen liegt, sondern auf vielen verschiedenen Computern, den Minern, gespeichert ist. Es gibt niemanden, dem dieses Hauptbuch gehört. Somit ist es vor Zugriff Dritter geschützt und nicht zu manipulieren.

 

Die Transparenz der Blockchain entsteht dadurch, dass die Datenbank durch ein Netzwerk von Minern kontrolliert wird. Dadurch, dass alle Transaktionen vom gesamten Netzwerk (alle Teilnehmer/Nutzer des Minings) bestätigt werden muss, werden auch Doppelbuchungen verhindert, da sich der Weg jeder Coins bis zu ihrer Entstehung auf der öffentlichen Blockchain zurückverfolgen lässt.

 

Vereinfacht gesagt ist die Blockchain ein Kassenbuch, in der Ein- und Ausgänge von Geld verzeichnet werden. Dadurch ist ein digitales Zahlungsmittel so anonym wie Bargeld und gleichzeitig so transparent wie ein liegengelassener Kontoauszug. Zwar kann jede Transaktion von allen Beteiligten nachvollzogen werden, doch die Personen oder Organisationen hinter den einzelnen Nutzerkonten bleiben anonym. Die Blockchain ist somit Basis und Herzstück einer Kryptowährung

 

Auch das Einsparpotenzial ist immens. Durch einen für alle transparenten Zahlungsverkehr könnten weltweit Milliarden für den Einsatz von Buchprüfern und Mittelsmänner gespart werden. Entsprechend hoch ist das Interesse der Finanzbranche an dieser Technologie. Die Blockchain gilt nach PC, Internet, mobilen Endgeräten und dem Social Web als der nächste grosse Entwicklungsschritt in der Digitalisierung. Die Anwendungsmöglichkeiten sind aber nicht nur auf die Finanzbrache beschränkt.

 

Wie die Blockchain-Technologie genau funktioniert und wie Sie in Zukunft auch für andere Bereiche genutzt werden kann, sehen Sie in den Videos untenZudem finden Sie hier eine Grafik, in der die Blockchain einfach erklärt werden anhand des Beispiels Bitcoin.


Was ist Mining?

Das Mining dient zu zwei Zwecken: Transaktionen werden damit bestätigt und neues Geld wird erstellt (= Schürfen). Die Miner, die die Blöcke verifizieren, tun nichts anderes als Rechenleistung zur Verfügung zu stellen um dieses Vorgehen zu ermöglichen. Miner sind Einzelpersonen oder Gruppen und sind also eine Art Buchhalter. Nebst dem Kauf über ein E-Wallet, ist das Mining eine weitere Methode zum Erwerb von virtuellen Währungen. Das Mining ist heute sehr aufwendig und braucht extrem viel Rechenleistung, spezielle Hardware und vor allem Strom. Deshalb minen die wenigsten User heute alleine, sondern schlissen sich sogenannten Mining-Pools an, die mit gesammelter Kraft hohe Rabatte für neue Hardware erhalten und Serverfarmen mit guten Stromverträgen betreiben. Als Belohnung für die zur Verfügung gestellte Rechenleistung erhalten Miner Coins. Somit wurde neues Geld geschöpft.

Die Arbeit der Miners kann verifiziert werden. Beispielbild: Bitcoin Mining.

Quelle: https://blockchain.info/de/pools (Zugriff 02.01.2017)

Was sind Bitcoins?

Die erste und bekannteste kryptische Währung, der Bitcoin (kurz BTC), tauchte erstmals im Jahre 2009 auf und wurde vom Pseudonym Satoshi Nakamoto veröffentlicht. Welche Person oder Personengruppe sich hinter diesem Pseudonym verbirgt, ist bis heute nicht bekannt. Der ursprüngliche Wechselkurs lag bei USD 0,00532. Heute kostet ein Bitcoin knapp USD 750.– (Stand November 2016) – eine beeindruckende Entwicklung! 2015 und 2016 stieg der Kurs jeweils um über 50%. Diejenige, die 2009 in Bitcoins investierten, sind zwischenzeitlich Millionäre geworden. Im Unterschied zu Geldscheinen, welches gedruckt wird, ist der Bitcoin nicht von der Inflation betroffen, da er limitiert ist auf 21 Mio. Coins. Alle 10 Minuten werden zur Zeit 12,5 neue Bitcoins (1Block) durch Miner generiert. Angefangen bei 50 Bitcoins, halbiert sich alle 210'000 Blocks die Anzahl der neu verfügbaren Bitcoins, bis 21 Mio. Coins existieren. Dies wird im Jahr 2140 der Fall sein. Akzeptiert werden Bitcoins nicht nur von teilnehmenden Online-Shops, sondern immer vermehrt auch im stationären Handel.

Bitcoin-Kurs (Bitcoin/Euro) Währung

BTC/EUR (Bitcoin / Euro) Währung Chart
Kursanbieter: Bitcoin.de

Weiterführende Links/Artikelsammlung Blockchain & Bitcoin:

https://blockchain.info (alle Transaktion aller Teilnehmer rund um die Bitcoin-Blockchain sind hier öffentlich einsehbar)

https://www.worldcoinindex.com (alle offiziell gelisteten Coins im Überblick)

https://www.btc-echo.de (Homepage mit News, Infos, Anleitungen, Kursen, Analysen etc. rund um das Thema Kryptowährung & Blockchain)

 

Diese Technologie wird die digitale Welt verändern (Süddeutsche Zeitung)

Bitcoin und Sicherheit (Zeit)

Erst Bitcoin, dann die Welt (Süddeutsche Zeitung)

SBB und Bitcoin (Handelszeitung)

IBM und Bitcoin (IT Times)

Warum Bitcoin 2017 die 1'000 Dollar-Marke knacken wird (BTC-Echo)

Bitcoin erstmals teurer als Gold (Börse ARD)

Japan akzeptiert Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel (BTC-Echo)

FOKUS: Kryptowährungen im Aufind (SRF 10vor10)


Folgende Programme geben Ihnen die Möglichkeit ebenfalls von der Zukunft von Kryptowährungen profitieren zu können. Falls sich die Blockchain bzw. Kryptowährung in den nächsten Jahren etablieren wird, wird es sich definitiv lohnen schon jetzt in digitale Währungen zu investieren. Wir unterscheiden zwischen Mining und Trading von Kryptowährungen:

BitClub Network

Start: Oktober 2014

Unternehmensbereich: Mining Kryptowährung

Coins: Bitcoin, ClubCoin, ZCash, Ethereum, Ethereum Classic, Monero

Mitgliederzahl: 36'000 (Stand: Dezember 2016)

Einlage min: USD 500.–

Einlage max: unbegrenzt 

Profit / Periode: ca. 0.1%–0.3% / Tag während 1000 Tagen

Einlage zurück: Nein

Mitgliedsbeitrag: USD 99.– einmalig pro Account

Spezielles:

– mehrere Accounts pro Person erlaubt

– binärer Marketingplan (Spillover!)

– kein Teamaufbau notwendig aber möglich

– reinrassige Bitcoin Anlage

Optioment

Start: Oktober 2016

Unternehmensbereich: Bitcoin Arbitrage Trading

Mitgliederzahl

Einlage min: BTC 0.15

Einlage max:  

Profit / Periode: 1.5%–2% / Woche

Einlage zurück: Ja

Mitgliedsbeitrag: Nein

Spezielles:

– mehrere Accounts pro Person erlaubt

– kein Teamaufbau notwendig aber möglich

– reinrassige Bitcoin Anlage


internet-office

Luzern | Zürich | Basel

E-Mail: info@internet-office.ch

Skype: yves-sony